Von Kontakten bis Soziallotsen: Hier finden Sie Hilfe, die im Alltag ankommt.
Hilfe beginnt hier
Manchmal beginnt alles mit einer Diagnose, und plötzlich dreht sich der Alltag nur noch um Termine, Pflege, Fragen. Viele Eltern sagen in dieser Phase nicht: „Wir brauchen viel“, sondern: „Wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen.“
Genau dafür ist diese Seite da. Kinderhospizliche Begleitung ist möglich, auch dann, wenn Sie aktuell noch nicht an einen ambulanten Dienst angebunden sind. Gleichzeitig ist die Versorgungslage angespannt und Plätze sind begrenzt, deshalb ist der schnellste Weg oft: direkt Kontakt aufnehmen und parallel mehrere Möglichkeiten prüfen.
Damit Sie nicht lange suchen müssen, finden Sie hier zwei Übersichten als Download: Kontakte stationärer Kinder- und Jugendhospize und Kontakte ambulanter Kinderhospizdienste.
Informationen für betroffene Eltern
Sie müssen diese Situation nicht allein tragen. Wir begleiten Familien, wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist, und helfen dabei, Orientierung in einem Alltag zu finden, der plötzlich aus Terminen, Entscheidungen und Sorge besteht.
Wir vermitteln Plätze in stationären Kinderhospizen, beraten zu passenden Hilfsmöglichkeiten und unterstützen dabei, die nächsten Schritte zu sortieren. Außerdem organisieren wir Treffen mit Gleichbetroffenen, weil es entlasten kann, nicht alles erklären zu müssen. Und wenn der Alltag keine Pause lässt, ermöglichen wir Auszeiten, damit wieder Luft zum Durchatmen entsteht.
Unsere Soziallotsen helfen
Wenn Papierkram, Fristen und Telefonate zusätzlich belasten, springen unsere Soziallotsen ein. Sie unterstützen gezielt bei Anträgen, Terminen, Fristen und Gesprächen mit Behörden oder Kostenträgern, damit Sie nicht alles parallel allein stemmen müssen.
Auch bei der Recherche freier Plätze und passender Angebote helfen wir strukturiert weiter. Ziel ist, dass Sie wieder mehr Zeit und Kraft für das haben, was im Familienalltag wirklich zählt.
Wir besuchen Familien online
Viele Familien ziehen sich nach der Diagnose zurück, weil alles zu viel wird oder weil sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Manchmal fehlt auch einfach die Möglichkeit, Termine wahrzunehmen oder irgendwo „hinzufahren“.
Mit unserem niedrigschwelligen, frei zugänglichen Online-Angebot begleiten wir Familien dort, wo sie gerade sind, zuhause. Damit aus Rückzug keine Einsamkeit wird und Fragen nicht unbeantwortet bleiben.