Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt, verändert sich nicht nur ein Termin im Kalender, sondern das ganze Leben: Arztgespräche, Klinikaufenthalte, Therapien, Pflege, Papierkram. Dazwischen läuft der Alltag weiter. Geschwister wollen nicht vergessen werden, Eltern müssen funktionieren. Viele Familien geraten dabei an ihre Grenzen und wissen nicht einmal, dass es Hilfe gibt.
Ein Hospiz mit Platz für Familien
In Deutschland sind rund 100.000 Kinder betroffen, dennoch wird nur ein kleiner Teil der Familien kinderhospizlich begleitet, etwa 3,5%. Genau diese „unsichtbaren“ Familien wollen wir erreichen.
In Deutschland sind rund 100.000 Kinder betroffen, dennoch wird nur ein kleiner Teil der Familien kinderhospizlich begleitet, etwa 3,5%. Genau diese „unsichtbaren“ Familien wollen wir erreichen.
Der Anspruch
Jedes schwerstkranke Kind hat Anspruch auf vier Wochen stationäre Entlastungspflege pro Jahr. Deutschlandweit sind das rund 400.000 Belegwochen. Aufgefangen wird dieser Bedarf derzeit jedoch nur durch etwa 20 Einrichtungen, mit Kapazität für ca. 10.000 Belegwochen. Die Lücke ist enorm, etwa 97,5% bleiben unversorgt.
Gerade in der Metropolregion Frankfurt fehlt Entlastung in erreichbarer Nähe. Dabei sind regelmäßige Aufenthalte im Kinderhospiz für viele Familien entscheidend, damit Pflege zu Hause überhaupt dauerhaft leistbar bleibt. Mit „Mein Kinderhospiz Frankfurt“ entsteht ein erster wichtiger Schritt, diese Versorgungslücke vor Ort zu schließen.
Vier Versorgungsbausteine im stationären Bereich:
- Übergangspflege: Nach der Klinikentlassung, bis die Pflege zu Hause sicher möglich ist.
- Akutpflege: Kurzzeitpflege in familiären Notsituationen, wenn Familien eine Auszeit benötigen.
- Abstand: Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die zeitweise Abstand brauchen.
- Begleitung: Unterstützung in der finalen Phase und beim Abschied, inkl. Trauerbegleitung.
Spendenmöglichkeiten
Einmalspende
Kurz & direkt. Ihre Einmalspende unterstützt dort, wo Hilfe gerade gebraucht wird, von konkreten Anschaffungen bis zu Umsetzungsschritten im Projekt.
Spendenaktion organisieren
Gemeinsam wirkt mehr. Ob Geburtstag, Firmenlauf, Schulaktion oder Nachbarschaftsidee: Eine Spendenaktion verbindet Menschen und macht das Kinderhospiz Frankfurt sichtbar.
Im Trauerfall spenden
In Erinnerung Gutes tun. Eine Spende statt Blumen setzt ein stilles, starkes Zeichen und hilft, Familien langfristig zu entlasten.
Testament und Nachlass
Werte, die bleiben. Mit einem Vermächtnis oder einer Zustiftung unterstützen Sie nachhaltig, damit Entlastung in Frankfurt möglich wird.
Großspende & Unternehmensspende
Verantwortung, die trägt. Großspenden und Unternehmensspenden ermöglichen Meilensteine, von Bau und Ausstattung bis zu einem stabilen Start.
Was es braucht, damit das Kinderhospiz Frankfurt entstehen und verlässlich starten kann
Ein stationäres Kinder- und Jugendhospiz ist kein „Standardbau“. Es braucht Pflegeinfrastruktur, Therapie- und Gemeinschaftsbereiche, Rückzugsräume für Familien und Abläufe, die rund um die Uhr funktionieren. Entsprechend setzt sich der Finanzbedarf aus Bau und Ausstattung, Umsetzung bis zur Eröffnung und Start des Betriebs zusammen.
Wofür Ihre Unterstützung eingesetzt wird
Bau & Ausstattung
Insbesondere der notwendige Baukostenzuschuss (Zielrahmen: 4 Mio. €, davon mind. 2 Mio. € aus öffentlicher Hand und weitere 2 Mio. € durch Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen).
Umsetzung bis zur Eröffnung
Projektkosten wie Einrichtung, Personalaufbau und Strukturentwicklung (Projektprozesskosten gesamt ca. 2,6 Mio. €, inkl. 1,0 Mio. € Inneneinrichtung).
Stabiler Start
Absicherung des Betriebs in den ersten zwei Jahren (bis zur Eröffnung rund 1,2 Mio. €).